Mikronährstoff- und Vitamin Therapie
"Nachschauen was fehlt und auffüllen"
Nahrungsmittel sind heuzutage vielfälitig, bunt, prall und schön anzuschauen, leider aber ziemlich inhaltsleer. Auch die besten Bio Lebensmittel mögen kaum oder keine Schadstoffe mehr enthalten, im Vitaminbereich sind sie ähnlich schlecht wie alles andere Industrielle auch. Erfreulicherweise kann man das heute im Labor recht präzise messen. Dazu kommt eine gewissen erbliche Mangel-Komponente. Einige Menschen verbrauchen mehr Vitamine und Mikronährstoffe als andere. Auch eine chronisch entzündliche Grunderkrankung (Hashimoto, MS, DM-I, etc.) oder eine durchgemachte Krebserkrankung führt in der Regel zu einem erhöhten Verbrauch von Mikronährstoffen und Vitaminen.
Das kann man messen und individuell bioidentisch ohne "Chemie" nachfüllen. Ich bemühe hier gerne den Vergleich zu einem Automotor: Wir ziehen den Ölmessstab (Labor) heraus und begutachten ob ein zu niedriger Ölstand vorliegt, falls JA, wird eben entsprechend Motoröl, in unserem Falle Vitamine und Nährstoffe aufgefüllt.
Wichtig, in den Medien wird gerne auf eine unnötige Vitamin oder Nährstoffergänzung hingewiesen oder aber auch als gefährlich gebrandmarkt. Für die allermeisten Labor-Parameter gibt es über Jahrzehnte erarbeitete Normwerte, die der Körper benötigt um optimal zu funktionieren. Sind Werte viel zu niedrig oder nicht mehr messbar erniedrigt wird der Organismus nicht mehr optimal funktionieren. Oder: ist zu wenig Öl im Motor bricht der Öldruck zusammen und es gibt einen Kolbenfresser. Das wollen wir bei Gesundheitsvorsorge und Prävention verhindern. D.h. nicht blind Substanzen verabreichen, sondern erst messen, gezielt ergänzen und 1-2 mal im Jahr kontrollieren, ob das Ziel erreicht wurde.
Haben Sie andauernede, nicht zuordenbare Beschwerden, kann es sich durchaus lohnen den Vitamin- und Mikronährstoffstatus individuell zu bestimmen. Vor allem wenn Sie in der Verwandschaft Personen mit ähnlichen, ggf. schon bekannten Mangelsymptomen haben.
